RWTH Aachen
University
Institut für Nachrichtengeräte
und Datenverarbeitung
Prof. Dr.-Ing. P. Vary
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Kommunikationstechnik – Versuch 2

Kanalcodierung und digitale Modulation

Ziel einer jeden Nachrichtenübertragung über einen nicht störungsfreien Kanal ist eine möglichst fehlerfreie Übermittlung der Information. Während die Aufgabe der Quellcodierung darin besteht, im Nutzsignal enthaltene Redundanz zu eliminieren, fügt die Kanalcodierung dem Signal Redundanz hinzu. Diese dient dazu, mögliche Störungen auf dem Kanal im Kanaldecoder erkennen bzw. korrigieren zu können. Man spricht auch von Vorwärts-Fehlerkorrektur (forward error correction). Die Quellcodierung sollte optimal an das vorhandene Nutzsignal angepasst sein, sodass sämtliche Ausgangsbits den gleichen Informationsgehalt aufweisen. Die Kanalcodierung hingegen berücksichtigt die besonderen Eigenschaften des Übertragungskanals und stimmt Art und Umfang der Redundanzerweiterung darauf ab.

Dieser Praktikumsversuch beschäftigt sich mit verschiedenen Varianten und
Problemen der Kanalcodierung und digitalen Modulation, u.a. im Mobilfunksystem GSM.

Zusatzinformation

Zur Vorbereitung dieses Versuches muss von den Teilnehmern das entsprechende Skript durchgearbeitet werden. Weiterhin sind einige vorbereitende Aufgaben zu lösen.